Controlling-Software: Die 7 besten Lösungen 2026 für den Mittelstand


Um die eigene Geschäftsentwicklung und finanzielle Situation verlässlich zu steuern, kommen mittelständische Unternehmen an Controlling-Software kaum vorbei. Gleichzeitig ist der Markt unübersichtlich: Von Buchhaltungsprogrammen über CPM‑Lösungen bis hin zu spezialisierter Liquiditätsplanung wird vieles unter dem Label „Controlling“ vermarktet – mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten.
Dieser Artikel richtet sich an Finanzverantwortliche im Mittelstand und zeigt, was unter Controlling-Software zu verstehen ist, welche Arten von Business-Software im Controlling eine Rolle spielen und welche Tools 2026 besonders relevant für mittelständische Unternehmen und Gruppen sind.
Einordnung: Was meinen wir mit „Controlling-Software"?
Im deutschsprachigen Raum wird der Begriff „Controlling-Software" häufig sehr weit gefasst. Aus Sicht eines mittelständischen Unternehmens ist es sinnvoll, drei Kategorien zu unterscheiden.
Buchhaltungssoftware: Rechnungswesen, Abschlüsse, Pflichten
Die Buchhaltungssoftware bildet die Grundlage der Finanzberichterstattung. Dazu zählen typischerweise die Finanzbuchhaltung inklusive Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, die Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen und Jahresabschlüssen sowie Standardauswertungen wie BWA oder Summen‑ und Saldenlisten.
Viele ERP-Systeme und Lösungen wie DATEV oder Lexware decken diese Funktionen ab. Sie sind essentiell für Rechnungswesen und Compliance, bieten aber nur begrenzt Funktionen für Planung, Szenarien oder Management-Reporting.
Finanzcontrolling Software: Planung, Reporting, Konsolidierung
Eine moderne Controlling-Software für die Unternehmenssteuerung adressiert das Kerngeschäft des Controllings. Typischerweise unterstützen diese Lösungen:
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integrierte Planung von GuV, Bilanz und Cashflow (auf Periodenbasis)
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Budgetierung, Prognosen und Szenarioanalysen
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Kostenstellen‑, Profit-Center‑ und Projektcontrolling
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Management-Reporting, Kennzahlensysteme (KPIs) und Abweichungsanalysen
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teilweise Konzernplanung und ‑konsolidierung
Diese Software für die Unternehmenssteuerung ermöglicht umfassende Kennzahlen- und Abweichungsanalysen und bietet einen klaren Überblick über die Finanzen. Beispiele sind Jedox, LucaNet, Seneca Controlling oder Corporate Planning.
Liquiditätsmanagement-Software: Ergänzung zum Controlling
Eine dritte Kategorie fokussiert nicht auf GuV‑ oder Kostenstellenplanung, sondern auf die operative Steuerung der Liquidität. Typische Merkmale von Liquiditätsmanagement-Software:
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Anbindung und Konsolidierung aller Bankkonten
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tägliche Liquiditätspositionen auf Gruppen‑, Gesellschafts- und Kontoebene
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kurzfristige und 13‑Wochen‑Liquiditätsplanung auf Basis realer Zahlungsströme
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Unterstützung bei Cash Pooling und konzerninterne Finanzierung
Solche Tools ersetzen kein klassisches Controlling-System, sondern ergänzen es dort, wo die Controlling-Software typischerweise an Grenzen stößt: bei der detaillierten täglichen Liquiditätssteuerung. Beispiele sind Lösungen wie Agicap.
Kontext Mittelstand: steigende Komplexität
Im Mid-Market-Segment steigen die Anforderungen deutlich: Mehrere Gesellschaften, Standorte und Banken, internationale Aktivitäten mit unterschiedlichen Währungen sowie komplexe Finanzierungs- und Konzernstrukturen – etwa im Rahmen von LBOs oder Buy-and-Build-Strategien – erhöhen die Komplexität in Rechnungswesen, Controlling und Liquiditätsmanagement.
Vor diesem Hintergrund ist eine nahtlose Integration von Rechnungswesen, Controlling und Liquiditätsmanagement entscheidend. Eine moderne Controlling-Software unterstützt dies durch die Anbindung an ERP- und Buchhaltungssysteme – für die operative Steuerung der Liquidität sind jedoch spezialisierte Liquiditätsmanagement-Lösungen erforderlich, die das Controlling gezielt ergänzen.
Auswahlkriterien für eine Controlling-Software
Welche Controlling-Software zu einem Unternehmen passt, hängt stark von Struktur und Reifegrad der Finanzorganisation ab. Die folgenden Kriterien helfen insbesondere mittelständischen Unternehmen bei der Auswahl.
Unternehmensgröße und Struktur
Ein zentrales Kriterium ist die Unternehmensstruktur. Ein Einzelunternehmen hat andere Anforderungen als eine Unternehmensgruppe mit mehreren Gesellschaften und internationalen Standorten. Mit jeder zusätzlichen Einheit steigt der Bedarf an konsistenter Planung, konzerninterner Abstimmung und konsolidiertem Reporting.
Auch Branche und Geschäftsmodell sind relevant. Dienstleister, produzierende Unternehmen und Handelsbetriebe ben ötigen unterschiedliche Planungstiefen und Kostenrechnungslogiken.
Komplexität der Planung
Ein zweiter Faktor ist die Komplexität der Planung. Entscheidend ist, ob ein einfaches Jahresbudget mit Soll/Ist‑Vergleich ausreicht oder ob eine integrierte Finanzplanung mit verknüpften GuV‑, Bilanz- und Cashflow‑Modellen benötigt wird – und welche Rolle Szenarien spielen sollen, etwa zur Simulation von Umsatzrückgängen, Preisänderungen oder Lohnkostensteigerungen.
Integrationen in die Systemlandschaft
Ein weiterer Aspekt betrifft die Integration in bestehende Systeme. Die Controlling-Software entfaltet ihren Nutzen dann besonders gut, wenn sie sauber angebunden ist an:
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ERP‑ und Buchhaltungssysteme (z. B. SAP, DATEV, Lexware, Microsoft Dynamics)
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Lohn- und Gehaltssysteme
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BI‑Tools oder Data-Warehouses
Für Unternehmen mit ausgeprägten Liquiditätsthemen kommt zusätzlich die Frage nach Bankenschnittstellen ins Spiel. Eine hohe Integrationsfähigkeit reduziert manuellen Aufwand, Medienbrüche und Fehlerrisiken.
Datenmodell und Flexibilität
Gute Controlling-Software muss ein flexibles Datenmodell bieten. Sie sollte eigene KPIs, individuelle Kostenstellen- und Kostenträgerhierarchien und die Abbildung von Segmenten oder Geschäftsbereichen erlauben. Gerade im Mittelstand, wo sich Organisationsstrukturen durch Wachstum oder M&A regelmäßig verändern, ist dies ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Bedienbarkeit und fachliche Eigenverantwortung
Eine Controlling-Software ist nur dann nachhaltig, wenn das Controlling-Team sie fachlich eigenständig nutzen und anpassen kann. Berichte, Planungsmodelle und Kennzahlen sollten ohne permanente Unterstützung durch externe Berater oder die IT gepflegt werden können, bei einer intuitiven Oberfläche und kurzer Einarbeitungszeit. Gerade im Mittelstand mit effizient aufgestellten Controlling-Teams ist diese Kombination aus guter Bedienbarkeit und fachlicher Eigenständigkeit entscheidend.
Lizenzmodell und Skalierbarkeit
Schließlich sollte das Lizenzmodell zur Wachstumsstrategie passen. Dabei spielen sowohl die Kosten pro Nutzer oder Gesellschaft als auch die Möglichkeit, weitere Gesellschaften und Geschäftsbereiche anzubinden, eine Rolle. Für viele mittelständische Unternehmensgruppen ist zudem wichtig, dass die Lösung Internationalisierung und Akquisitionen ohne grundlegenden Systemwechsel mittragen kann.
Zwischenfazit:
Eine Controlling-Software wird zunächst nach den Anforderungen an Planung, Analyse und Reporting ausgewählt. Für viele mittelständische Unternehmen reicht das allein jedoch nicht aus, um auch die operative Liquidität professionell zu steuern – hier setzen spezialisierte Cash- & Liquiditätsmanagement-Lösungen an.
Die 7 besten Controlling-Lösungen 2026 im Vergleich
In der folgenden Übersicht finden Sie eine Auswahl von sieben Lösungen, die im weiteren Sinne im Controlling-Kontext eingesetzt werden. Die Spannbreite reicht von klassischer Controlling- und CPM‑Software über Buchhaltungsprogramme mit Controlling-Funktionen bis hin zu Planungswerkzeugen für den Mittelstand.
Die Tools sind weder nach Leistungsstärke noch in Form eines Rankings geordnet, sondern bilden einen repräsentativen Querschnitt des Marktes. Die Einordnung in der Spalte „Typ“ zeigt, in welchem Schwerpunkt die jeweilige Lösung typischerweise eingesetzt wird.
Software | Typ | Features | Zielgruppe |
|---|---|---|---|
Jedox | Controlling / CPM | Flexible Plattform für integrierte Planung und Reporting | Mittelstand, Großunternehmen, CFOs, Controlling-Teams |
LucaNet | Controlling / CPM | Lösung für Planung, Abschluss, Konsolidierung und Reporting | Mittelstand, CFOs, Finanzabteilungen |
Seneca Controlling | Controlling / BI | Controlling-Software mit starkem Dashboard- und BI-Fokus | Mittelstand, Controlling-Teams, Business Analysts |
Corporate Planning | Controlling / CPM (Mittelstand) | Integrierte Unternehmensplanung für den deutschsprachigen Mittelstand | Mittelstand, CFOs, Controlling-Teams |
SAP Analytics Cloud | Controlling / Planung & Analytics | Cloud-Lösung von SAP für integrierte Planung, Analyse und Reporting | Großunternehmen, internationale Konzerne, CFOs |
DATEV | Accounting + Controlling-Module | Buchhaltungssoftware mit ergänzenden Controlling-Funktionen | Kleine bis mittlere Unternehmen, Finanzteams, Steuerberater |
Lexware | Accounting + einfaches Controlling | Finanzsoftware für kleine Unternehmen und Selbstständige | Kleine Unternehmen, Selbstständige, Gründer |
Spezialisierte Cash- & Liquiditätsmanagement-Lösungen wie Agicap werden im weiteren Verlauf separat betrachtet, da sie nicht zu den klassischen Controlling-Systemen zählen, sondern das Controlling auf der Liquiditätsebene ergänzen.
Die 7 besten Tools im Detail
Jedox
Jedox ist eine in Deutschland entwickelte CPM‑Plattform mit starkem Fokus auf die Bedürfnisse von Controller:innen. Die Lösung verbindet integrierte Finanzplanung, operative Budgetierung und Forecasting mit Analyse- und Reportingfunktionen. Dank Self‑Service‑Ansatz und enger Excel‑Integration lässt sich Jedox flexibel an unternehmensspezifische Anforderungen anpassen und eignet sich besonders für Unternehmen, die ihre Planung aus Excel heraus professionalisieren möchten.
LucaNet
LucaNet konzentriert sich auf integrierte Finanzsteuerung und ist im deutschsprachigen Raum weit verbreitet. Die Lösung unterstützt sowohl die Finanzplanung als auch den Konzernabschluss und die Konsolidierung. Für Gruppenstrukturen, in denen Abschluss, Planung und Reporting eng verzahnt sind, ist LucaNet eine häufig gewählte Option. Insbesondere Unternehmen mit mehreren Gesellschaften profitieren von der integrierten Sicht auf Planung, Abschluss und Reporting.
Seneca Controlling
Seneca Controlling kombiniert klassische Controlling‑Funktionen mit Elementen aus Business Intelligence. Die Software bietet Dashboards für Finanzkennzahlen, Kostenrechnungsfunktionen und individuell anpassbare Auswertungen. Datenkonnektoren für Vorsysteme und Office‑Integrationen erleichtern den Aufbau einer einheitlichen Reporting-Landschaft. Damit eignet sich Seneca vor allem für Unternehmen, die Wert auf visuelles Reporting und flexible Analysen legen.
Corporate Planning
Corporate Planning (CP) ist seit vielen Jahren im deutschsprachigen Mittelstand etabliert. Die Lösung unterstützt die integrierte Planung von Ergebnis, Bilanz und Liquidität, erlaubt Szenario‑ und treiberbasierte Planungen und bietet umfangreiche Reporting-Funktionen. Viele mittelständische Industrie- und Dienstleistungsunternehmen setzen CP ein, um ihre Planung von Excel auf eine spezialisierte Plattform zu überführen und so Transparenz und Konsistenz in der Unternehmensplanung zu erhöhen.
SAP Analytics Cloud
SAP Analytics Cloud (SAC) ist die Cloud-Lösung von SAP für integrierte Planung, Analyse und Reporting. Sie eignet sich besonders für Unternehmen, die bereits im SAP‑Umfeld arbeiten (z. B. SAP ERP, S/4HANA) und ihre Planungs‑ und Reportingprozesse eng mit diesen Systemen verzahnen möchten. SAC kombiniert Planungsfunktionen mit interaktiven Dashboards und Analysewerkzeugen und unterstützt so sowohl das Controlling als auch das Management-Reporting.
DATEV
DATEV ist der Standard im deutschen Rechnungswesen und wird sowohl von Unternehmen als auch von Steuerberatungskanzleien eingesetzt. Neben der Buchhaltung bietet DATEV Module wie Kosten- und Leistungsrechnung oder Controllingreports, mit denen zentrale Kennzahlen und Kostenstrukturen analysiert werden können. Frühwarnfunktionen und Standardberichte unterstützen einfache Controlling-Aufgaben auf Basis der Finanzbuchhaltung und machen DATEV besonders für KMU interessant, die ihr Controlling direkt aus dem Accounting heraus aufbauen.
Lexware
Lexware richtet sich in erster Linie an kleinere Unternehmen und Selbstständige. Die Software kombiniert Buchhaltung, Auftragsbearbeitung und Lohn- und Gehaltsabrechnung mit einfachen betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Für Betriebe mit begrenzten Controlling-Anforderungen kann Lexware ausreichen, um erste Auswertungen und einfache Budgetvergleiche zu erstellen, bevor später ein dediziertes Controlling- oder CPM‑Tool eingeführt wird.
Grenzen einer reinen Controlling-Software
Klassische Controlling- und CPM‑Tools sind heute unverzichtbar, wenn es um integrierte Finanzplanung, Budgetierung, Prognosen und Management-Reporting geht. In vielen mittelständischen Unternehmen zeigt sich jedoch eine Lücke, sobald die operative Liquidität in den Vordergrund rückt.
Ein wesentlicher Grund liegt im Fokus dieser Systeme auf Periodenzahlen. Sie arbeiten mit Monats‑, Quartals- und Jahreswerten – nicht mit den tatsächlichen Ein- und Auszahlungen auf Bankkonten. Eine durchgängige Echtzeit-Bankanbindung ist selten vorgesehen. Für eine 13‑Wochen‑Liquiditätsplanung greifen Unternehmen daher häufig auf zusätzliche Excel‑Modelle zurück, die manuell gepflegt werden müssen und entsprechend fehleranfällig sind.
Hinzu kommt, dass Themen wie Cash Pooling, interne Darlehen, kurzfristige Disposition oder die Steuerung von Zinsaufwänden in klassischen Controlling-Lösungen meist nur am Rand abgedeckt werden. Das Ergebnis: Die Sicht auf GuV, Bilanz und Kennzahlen ist oft sehr gut, die Transparenz und Steuerbarkeit der Liquidität dagegen eingeschränkt.
Genau an dieser Stelle ergänzen spezialisierte Cash- & Liquiditätsmanagement-Lösungen die klassische Controlling-Software – zum Beispiel Agicap.
Cash- & Liquiditätsmanagement-Software, die das Controlling ergänzt (am Beispiel Agicap)
Warum Accounting und Controlling allein häufig nicht genügen
Für viele mittelständische Unternehmen ist die Sicherung der Liquidität ebenso kritisch wie die Ergebnisplanung. Die Phase extrem niedriger Zinsen ist vorbei: Der maßgebliche Einlagesatz der EZB liegt aktuell bei 2 %, und LBBW Research rechnet bis mindestens Ende 2026 mit einem weitgehend unveränderten Zinsniveau. In diesem Umfeld gewinnen belastbare Liquiditätsprognosen und eine professionelle Steuerung von Cash-Positionen – gerade in Strukturen mit Covenants oder LBO‑/Buy‑and‑Build‑Finanzierungen – deutlich an Bedeutung.
Accounting- und Controlling-Software liefern dafür wichtige Basisdaten. Sie sind jedoch nicht primär darauf ausgelegt, tägliche Cashpositionen, Bankkonten und kurzfristige Zahlungsströme zu steuern. Für diese Aufgaben haben sich spezialisierte Cash- & Liquiditätsmanagement-Lösungen etabliert.
Agicap: Cash- & Liquiditätsmanagement als Ergänzung zum Controlling
Agicap ist eine solche Cash- & Liquiditätsmanagement-Plattform und richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmensgruppen mit mehreren Gesellschaften und Bankverbindungen. Im Unterschied zu klassischen Controlling-Tools liegt der Schwerpunkt auf der Transparenz und Planung der Liquidität.
Die Lösung verbindet alle relevanten Bankkonten und synchronisiert die Bewegungen automatisiert. Dadurch erhalten Finanzverantwortliche eine konsolidierte Übersicht über die Cashpositionen auf Gruppen‑, Gesellschafts- und Kontoebene. Auf Basis dieser Daten können kurzfristige Prognosen und 13‑Wochen‑Planungen erstellt werden, die tatsächliche Ein‑ und Auszahlungen berücksichtigen statt nur aggregierte Periodenwerte.
In Konzernstrukturen unterstützt Agicap darüber hinaus bei der Steuerung von unternehmensinternen Finanzierungen und Cash Pooling, sofern diese Prozesse eingerichtet sind. Standardisierte und individuelle Reports lassen sich in die bestehende Reporting-Landschaft einbinden und dienen als Grundlage für Bankengespräche oder Gesellschafter-Reporting.
Agicap ist damit kein vollumfängliches Controlling-Tool im Sinne eines Jedox oder LucaNet. Es ergänzt diese Systeme dort, wo sie naturgemäß aufhören: bei der täglichen Steuerung von Liquidität und Zahlungsströmen. Wenn der zentrale Pain Point weniger im Reporting, sondern vielmehr in der täglichen Liquiditätssteuerung liegt, kann der Einsatz einer spezialisierten Lösung wie Agicap sinnvoll sein.

Fazit: Die passende Kombination für Ihren Mittelstand
Es gibt keine einzelne Software, die alle Anforderungen von Rechnungswesen, Controlling und Liquiditätsmanagement gleich gut abdeckt. Im Mittelstand hat sich deshalb eine Kombination etabliert:
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ein ERP‑ oder Accounting-System als Grundlage für Buchhaltung und Abschlüsse,
- •
eine Controlling‑ bzw. CPM‑Software für integrierte Planung, Budgetierung, Prognosen und Reporting,
- •
und – je nach Risikoprofil – eine spezialisierte Lösung für Cash- und Liquiditätsmanagement.
Welche Rolle dabei eine Controlling-Software konkret übernimmt, hängt von Struktur, Komplexität und Wachstumspfad des Unternehmens ab. Entscheidend ist, die eigenen Schwerpunkte klar zu benennen.
Liegen diese primär in Planung, Szenarien und Kennzahlensteuerung, steht die Auswahl eines geeigneten Controlling‑ oder CPM‑Tools im Vordergrund. Stehen hingegen Liquidität, Bankkonten und kurzfristige Cash-Steuerung im Zentrum, lohnt sich zusätzlich der Blick auf spezialisierte Cash- & Liquiditätsmanagement-Lösungen wie Agicap.
So entsteht eine Werkzeuglandschaft, die sowohl Transparenz über die finanzielle Lage als auch Sicherheit in der Liquiditätssteuerung bietet – zwei Voraussetzungen, um im Mid-Market nachhaltig zu wachsen.
Wenn Sie sehen möchten, welchen Beitrag Agicap in Ihrer Finanzorganisation leisten kann, vereinbaren Sie eine unverbindliche Demo mit einem Agicap-Experten und lassen Sie sich anhand Ihrer eigenen Bankkonten- und Gesellschaftsstruktur zeigen, wie sich Ihre Liquiditätsplanung und Cash-Steuerung vereinfachen lässt.
FAQ: Controlling-Software im Mittelstand – häufige Fragen
Welche Business-Software eignet sich für Controlling?
Welche Softwarelösung für das Controlling sinnvoll ist, hängt von Größe, Struktur und Reifegrad Ihres Unternehmens ab. In der Praxis kombinieren viele Mittelständler eine Buchhaltungssoftware (z. B. DATEV), eine spezialisierte Controlling‑ bzw. CPM‑Lösung für Planung und Reporting (z. B. Jedox, LucaNet, Corporate Planning) und – je nach Liquiditätsrisiko – eine zusätzliche Cash- & Liquiditätsmanagement-Software wie Agicap. Entscheidend ist weniger der Produktname als die Frage, welche Anforderungen Sie an Planung, Reporting und Liquiditätssteuerung haben.
Was sind Controlling-Tools?
Controlling-Tools sind Softwarelösungen, die Controller:innen bei Planung, Analyse und Steuerung der Unternehmenszahlen unterstützen. Im engeren Sinn sind damit spezialisierte Controlling‑ bzw. CPM‑Systeme gemeint, die Budgetierung, Forecasts, integrierte Finanzplanung (GuV, Bilanz, Cashflow) und Management-Reporting abdecken. Im weiteren Sinn werden oft auch Buchhaltungsprogramme mit Controlling-Funktionen sowie Cash- & Liquiditätsmanagement-Software im Controlling-Kontext eingesetzt.
Welche Controlling-Systeme gibt es?
Grundsätzlich lassen sich drei Typen unterscheiden:
- •
Buchhaltungssoftware mit Controlling-Funktionen (z. B. DATEV, Lexware),
- •
spezialisierte Controlling‑ und CPM‑Systeme für integrierte Planung, Konsolidierung und Reporting (z. B. Jedox, LucaNet, Corporate Planning, Seneca Controlling, SAP Analytics Cloud),
