Liquiditätsmanagement für mittelständische Unternehmen: So klappt’s!

Lesezeit: 6 min.
Liquiditätsmanagement im Mittelstand

Im deutschen Mittelstand ist das Liquiditätsmanagement oft nicht vorhanden oder wird mit unzureichenden Werkzeugen erstellt. Dabei ist der Aufwand für eine Umstellung auf eine smarte, schnelle und transparente Liquiditätsplanung zumeist sehr viel einfacher, als das Management denkt. Das erleben auch die mittelständischen Kunden der Consulting Company THE MAK`ED TEAM.

Liquiditätsmanagement: Das versteht man darunter

Das Liquiditätsmanagement ist zuständig für die Überwachung, Kontrolle und Steuerung sämtlicher Geldströme eines Unternehmens. So kann geprüft werden, ob ausreichend liquide Mittel (wie beispielsweise das Bankguthaben) vorhanden sind, damit die laufenden Kosten gedeckt werden. Wenn das nicht der Fall ist, besteht Handlungsbedarf.

Mit dem Liquiditätsmanagement wird beispielsweise auch die Kostensituation des Unternehmens analysiert und geprüft, ob und inwieweit Kostensenkungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten. Entsprechende Daten werden an das Management berichtet. Außerdem wird eine Liquiditätsplanung erstellt.

Warum ist Liquiditätsmanagement für den Mittelstand wichtig?

Eins sei vorweg gesagt: Liquiditätsmanagement ist für alle Unternehmen, unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit, wichtig und existenziell. Der Grund ist simpel: Ohne ausreichend Liquidität können die laufenden Kosten nicht bewältigt werden. Unternehmen müssen dann entweder ihre Rücklagen eingreifen oder kommen im schlimmsten Fall in ernste existenzielle Nöte. Eine Zahlungsunfähigkeit oder eine Überschuldung führt in die Insolvenz.

Liquidität auch in schwierigen Zeiten sichern

Im Mittelstand gibt es viele Unternehmen, die eine angespannte Finanzierungssituation erleben. Die Corona-Krise und der Ausbruch des Ukraine-Krieges hatten auch Folgen für die deutsche Wirtschaft. In den vergangenen Monaten und Jahren sind die Kosten immer weiter gestiegen. Unternehmen müssen deshalb entweder auch entsprechend ihre Umsätze steigern oder ihre Kosten senken, damit die liquiden Mittel nicht knapper werden.

Erschwerter Zugang zu Fremdkapital

Auch Kreditinstitute haben auf die schwierigeren wirtschaftlichen Bedingungen reagiert und sind bei der Kreditvergabe wesentlich zurückhaltender (vgl. zum Beispiel den KfW-Kreditmarktausblick: März 2023). Zudem steigen die Finanzierungskosten. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sind die Hürden, auf diesem Wege Fremdkapital zu erhalten, deutlich gestiegen. Was heißt das nun für die Liquidität?

Wenn die laufenden Kosten zu hoch sind und die Liquidität sich verringert, kann ein Unternehmen schnell Gefahr laufen, in eine Krise zu geraten. Damit Fremdkapital generiert werden kann, benötigen die Unternehmen aussagekräftige Daten. Das Liquiditätsmanagement kann diese liefern.

Doch wenn der Zugang zu Fremdkapital erschwert ist, sind erfolgreiche Maßnahmen des Liquiditätsmanagements umso wichtiger.

Aussagekräftige Daten zum Cash-Flow

Wichtig: Ohne Transparenz sieht ein Unternehmen eine mögliche Krise gar nicht kommen. Das Liquiditätsmanagement ist mit seinen Analysen und seiner Planung deshalb von großer Bedeutung.

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Was gehört zum Cash Management?

Zum Cash Management gehört die Liquiditätsanalyse und -planung. Risiken werden analysiert und Optimierungsmaßnahmen identifiziert. So werden beispielsweise die Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge überwacht.

Wichtigstes Ziel ist die Liquiditätssicherung und damit die Gewährleistung, dass das Unternehmen zahlungsfähig ist (und bleibt).

Was macht ein Liquiditätsmanager?

Liquiditätsmanager steuern die Liquidität des Unternehmens. Sie erstellen die Liquiditätsplanung und analysieren die liquiden Mittel. Zudem befassen sie sich mit der Frage, wie das Unternehmen ideal finanziert werden kann.

Wie viel Liquidität braucht ein Unternehmen?

Nun haben wir bereits einen Blick darauf geworfen, worum es sich beim Liquiditätsmanagement handelt. Doch wie viel Liquidität wird denn nun überhaupt benötigt?

Einfach gesagt: Ausreichend Liquidität ist auf Dauer überlebensnotwendig für ein Unternehmen. Die Zielsetzung sollte nicht nur sein, kostendeckend zu arbeiten. Es sollte grundsätzlich mehr erwirtschaftet werden, damit ein Unternehmen Gewinne erzielen, Wachstum generieren und wichtige Investitionen umsetzen kann. Wer keine Liquiditätsreserven hat, droht handlungsunfähig zu werden.

Wie viele Liquiditätsreserven sinnvoll sind, kann sich je nach Branche unterscheiden. Es empfiehlt sich daher, branchenspezifische Vergleiche zu ziehen und Kennzahlen genauer zu betrachten.

Liquiditätskennzahlen ermitteln und beobachten

Durch die Ermittlung von Liquiditätskennzahlen können Unternehmen die eigene Situation etwas genauer analysieren.

Beispiel: Liquiditätsmanagement für mittelständische Unternehmen

Ein Beispiel, wie Unternehmen das Liquiditätsmanagement ausrichten können: THE MAK`ED TEAM ist Agicap-Partner und spezialisiert auf mittelständische Unternehmen. Das Expertenteam berät und begleitet Kunden auf dem Weg zu einem effizienten und aussagekräftigen Liquiditätsmanagement -- und das ist natürlich digital.

In der Beratungspraxis erlebt THE MAK`ED TEAM, dass die Liquidität oft noch mit Tabellenkalkulationen geplant wird. Diese vorhandene Planung ist die Basis für die Umstellung auf Agicap.

Mit digitaler Liquiditätssteuerung zu mehr Transparenz und Sicherheit

Die Umstellung zur digitalen Liquiditätssteuerung sieht für jedes Unternehmen anders aus, aber die Anforderung ist immer die gleiche: Nur, wer alle Rechnungen pünktlich zahlen kann, gilt als zahlungsfähig. Darum ist es für jedes Unternehmen essenziell, alle relevanten Informationen der Rechnungen im Blick zu haben, sprich, die Höhe der Verpflichtung UND den Tag der Fälligkeit.

Wie solvent ist das Unternehmen? Die Bestandsanalyse

THE MAK’ED TEAM analysiert zunächst, ob alle wichtigen Informationen verlässlich im Rechnungswesen verarbeitet werden. Oft sind die Daten unvollständig, nicht aktuell oder liegen nicht in der nötigen Kombination vor.

Dann erfasst das Consulting Team alle internen und externen Datenquellen vollständig, gestaltet die erforderlichen Arbeitsschritte und verknüpft sie an den relevanten Schnittstellen. Somit kennt der Betrieb den aktuellen Stand seiner Liquidität.

Future is now: Liquiditätsplanung am Puls der Zeit

Ist das Rechnungs- und Finanzwesen auf dem aktuellen Stand, erfolgt die Digitalisierung mit Agicap. Hierbei ist wichtig, alle Mitarbeitenden des Unternehmens, die mit dem Liquiditätsmanagement zukünftig arbeiten, frühzeitig in den Umstellungsprozess einzubeziehen.

THE MAK’ED TEAM betreut seine mittelständischen Kunden in allen Phasen der Implementierung.

Digitales Liquiditätsmanagement bringt viele Vorteile

Ist die Umstellung zum digitalen Liquiditätsmanagement abgeschlossen, kann das mittelständische Unternehmen vielseitig profitieren.

Die Vorteile:

  • Alle Daten im Rechnungs- und Finanzwesen werden aktuell und vollständig verarbeitet
  • Transparenter Liquiditätsstatus -- das Risiko der Zahlungsunfähigkeit wird minimiert
  • Höhere Sicherheit bei der Planung der Finanzen und Budgetierung
  • Zeitersparnis durch automatisierte Prozesse
  • Verbesserte Qualität bei der Liquiditätsplanung und -prognose
  • Mehr Flexibilität durch das Erstellen von Simulationen und deren Vergleich
  • Bessere Vorausplanung durch Predictive Analytics für das Forecasting
  • Fundierte Entscheidungsgrundlage durch Worst- und Best-Case-Planungen
  • Sichere Liquiditätssteuerung durch Soll-Ist-Vergleiche und Reports

Dank Agicap alles im Blick beim Cash-Management

THE MAK`ED TEAM setzt die Software Agicap bereits seit einiger Zeit bei seinen mittelständischen Kunden für das Liquiditätsmanagement ein und die Ergebnisse sind rundum positiv.

„Agicap bietet zahlreiche Funktionen, lässt sich intuitiv bedienen und liefert alle Kalkulationen in Echtzeit. Mit der kleinsten Zeiteinheit '1 Tag' kann man mit der Software die Liquidität auch in Ausnahmesituationen sehr detailliert planen und sicher steuern. Damit ist die Software von Agicap für uns ein Tool der Wahl, um mit unseren Kunden in jeder Unternehmenssituation deren Liquidität transparent und vorausschauend zu managen.“ -- Martin Auer, Managing Partner bei THE MAK`ED TEAM

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