Finanzplanungssoftware 2026: Warum FP&A allein nicht reicht – und wie Mittelständler Liquidität wirklich steuern

Lesezeit: 14 min.
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In vielen mittelständischen Unternehmen ist die Finanzplanung ein Flickenteppich aus Excel, ERP-Auswertungen und einzelnen BI-Reports. Solange Strukturen überschaubar sind, funktioniert das – doch mit mehreren Gesellschaften, Banken und steigenden Zins- und Finanzierungskosten wächst das Risiko, fundierte finanzielle Entscheidungen auf lückenhafter Datenbasis zu treffen.

Moderne Finanzplanungssoftware entwickelt sich zur Management-Software, die weit über klassische Budgetierung hinausgeht. Für CFOs gewinnen Echtzeit-Updates zunehmend an Bedeutung, um in volatilen Märkten schnell reagieren zu können. Dieser Beitrag richtet sich an CFOs, Leiter:innen Finanzen und Controlling im Mid-Market. Er ordnet ein, was unter Finanzplanungssoftware zu verstehen ist, wie sich FP&A-Lösungen von Cash- und Liquiditätsplanungstools unterscheiden, welche Kriterien im Mittelstand wirklich zählen und welche Softwareklassen 2026 relevant sind.

Was meinen wir hier mit „Finanzplanungssoftware"?

Finanzsoftware vs. Finanzplanungssoftware: Abgrenzung

Im Markt wird der Begriff „Finanzsoftware" sehr breit verwendet – von reiner Buchhaltung bis zu komplexen EPM-Suiten. Finanzsoftware ist ein Sammelbegriff für Programme, die dazu dienen, finanzielle Prozesse zu verwalten, zu überwachen und zu analysieren. Für diesen Beitrag ist die Einordnung klar:

  • Buchhaltungssoftware (z. B. DATEV, Lexware) bildet laufende Finanzbuchhaltung, Abschlüsse und steuerliche Pflichten ab. Fokus: Ist-Zahlen und Compliance.

  • Controlling- / CPM- / EPM-Software (z. B. Jedox, LucaNet, Corporate Planning) unterstützt integrierte Planung, Reporting, Kennzahlensteuerung und teils Konsolidierung – Fokus: betriebswirtschaftliche Steuerung und Analyse.

  • Finanzanalyse-Software wertet vor allem historische Finanzdaten (Bilanz, GuV, Cashflow) aus und liefert Kennzahlen und Bilanzanalysen.

Während reine Finanzsoftware häufig für laufende Transaktionen, Banking und Compliance ausreicht, werden Planungstools dann notwendig, wenn Unternehmen zukünftige Entwicklungen strukturiert steuern wollen – etwa bei mehreren Gesellschaften, steigenden Finanzierungskosten oder volatilen Märkten.

Was Finanzplanungssoftware ausmacht

Unter Finanzplanungssoftware verstehen wir in diesem Kontext Lösungen, die die zukünftige Entwicklung von Ergebnis, Bilanz und Liquidität abbilden und steuern helfen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Budgets und Prognosen 

  • Plan-GuV und Plan-Bilanz

  • Szenarien (z. B. Umsatzrückgang, Kostenanstieg, Zinsänderungen, Investitionen)

  • sowie – je nach Lösungsklasse – die Planung von Cashflows, Liquidität und Finanzierung (etwa Kreditlinien, Tilgungen, Covenants)

Adressiert werden damit in der Regel Unternehmen mit doppelter Buchführungspflicht und einem strukturierten Planungsprozess – vom gehobenen Mittelstand bis zur mittelgroßen Unternehmensgruppe.

Eine zentrale, verlässliche Datenbasis

Eine zentrale Herausforderung in der Finanzplanung ist die Datenverfügbarkeit und -qualität. Häufig liegen Finanzdaten verteilt in ERP-Systemen, Planungstools und Bankportalen. Ohne einheitliche Datenbasis entstehen Datensilos, Inkonsistenzen und manueller Abstimmungsaufwand.

Die KPMG-Studie „Digitalisierung im Rechnungswesen 2025/2026“ zeigt, dass zwar viele Unternehmen bereits Cloud- und Automatisierungstechnologien einsetzen, eine durchgängige, integrierte Datenbasis im Finanzbereich aber noch selten ist.

Eine moderne Finanzplanungssoftware integriert daher Daten aus ERP, Buchhaltung und Banken und schafft so eine verlässliche Grundlage für Analysen, Reporting und Entscheidungen. Erst wenn alle relevanten Finanzdaten zentral verfügbar sind, können CFOs und Finanzteams belastbare Prognosen erstellen und operative wie strategische Steuerungsfragen fundiert beantworten.

Zwei Klassen von Finanzplanungssoftware: FP&A und Cash-/Treasury-Management

In der Praxis haben sich zwei Klassen von Finanzplanungssoftware etabliert, die sich ergänzen, aber nicht ersetzen: FP&A-Lösungen auf der einen und Cash- bzw. Treasury-Management-Systeme auf der anderen Seite.

FP&A-orientierte Finanzplanung

FP&A-Lösungen bilden die klassische, periodenbasierte Finanzplanung ab. Im Mittelpunkt stehen Budgetierung und Prognose für GuV und Bilanz, häufig im Horizont von 12 bis 18 Monaten. Häufig kommen verschiedene Szenarien hinzu, etwa zu Umsatz- oder Kostenentwicklungen.

Methodisch arbeiten diese Systeme überwiegend periodenorientiert bzw. nach dem Prinzip der periodengerechten Rechnungslegung: Erträge und Aufwendungen werden dann geplant, wenn sie wirtschaftlich anfallen. Der Cashflow wird in der Regel indirekt aus Plan-GuV und Plan-Bilanz abgeleitet, indem nicht zahlungswirksame Effekte und Veränderungen im Working Capital berücksichtigt werden.

Typische Fragestellungen sind etwa:

  • Wie entwickelt sich unser Ergebnis in den nächsten Jahren?

  • Wie verändern sich Bilanzstruktur, Verschuldung und Eigenkapitalquote?

  • Wie lässt sich der langfristige Kapitalbedarf für Investitionen und Wachstum absichern?

Zu den typischen Lösungen zählen etwa Planful, Workday Adaptive Planning, Anaplan, CCH Tagetik, Jedox oder Abacum – jeweils mit unterschiedlichem Fokus auf Mittelstand, Konzernumfeld und ERP-Integration.

Zentrale Unterschiede zwischen FP&A- und Cash-/Treasury-Planung

Aspekt

FP&A-Lösungen

Cash-/Treasury-Tools

KPI-Fokus

Ergebnis, Bilanz, Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, EBITDA-Marge

Cash-Bestand, verfügbare Liquidität, Kreditlinien, Covenants

Planungslogik

Periodenorientiert, indirekte Cashflow-Ableitung, Jahres-/Quartalsraster

Zahlungsstrombasiert, direkte Cash-Planung, tagesgenaue Übersicht

Cash-Verfügbarkeit

Monatlich oder quartalsweise, keine tagesgenaue Liquiditätssicht

Tägliche Übersicht über alle Bankkonten, 13‑Wochen‑Liquiditätsvorschau


Cash- und Liquiditätsplanung

Cash- und Liquiditätsplanungstools adressieren die operative Zahlungsfähigkeit. Sie basieren auf einer direkten, zahlungsstrombasierten Methodik und greifen auf Bankumsätze, offene Debitoren- und Kreditorenposten sowie wiederkehrende Zahlungen wie Löhne, Steuern oder Mieten zu.

Im Fokus steht eine tägliche Übersicht über alle Bankkonten und Gesellschaften für die nächsten Tage sowie eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung als Standard im Treasury-Umfeld. Darüber hinaus unterstützen solche Tools die gezielte Steuerung von Zahlungsströmen und Kreditlinien über mehrere Banken hinweg. Lösungen wie Agicap automatisieren dabei die Erfassung und Konsolidierung dieser Zahlungsströme aus verschiedenen Banken und Systemen und ermöglichen eine fortlaufend aktualisierte Cash-Vorschau.

Typische Fragen lauten hier:

  • Sind wir in den nächsten Wochen jederzeit zahlungsfähig – und zu welchen Konditionen?

  • Wann drohen Liquiditätsengpässe, wann entstehen Spielräume für Investitionen oder Schuldentilgung?

  • Wie wirken sich veränderte Zahlungsziele oder verzögertes Zahlungsverhalten auf unseren Cash-Bestand aus?

  • Welche Cash-Prognosen lassen sich auf Basis aktueller Bankbewegungen für die nächsten 13 Wochen erstellen?

Warum FP&A allein Liquidität nicht absichert

In vielen Unternehmen liegt die Verantwortung für „den Forecast" beim Controlling oder FP&A. Für die tägliche Liquiditätssteuerung stoßen diese Modelle jedoch an Grenzen. Die Granularität ist meist zu grob, da in Monats- oder Quartalswerten geplant wird und eine detaillierte Tagesübersicht der Bankkonten fehlt. Durch die periodenorientierte Logik ist zudem nicht unmittelbar erkennbar, wann Zahlungen tatsächlich ein- oder ausgehen.

Hinzu kommt, dass Budgets und Prognosen häufig nur monatlich oder quartalsweise aktualisiert werden. In volatilen Umfeldern kann sich die Liquiditätssituation aber innerhalb weniger Tage deutlich verändern. Entsprechend kann eine Monatsprognose einen komfortablen Überschuss ausweisen, während in der Monatsmitte ein kritischer Liquiditätsengpass entsteht, weil hohe Lieferantenzahlungen früh fällig sind und Kundenzahlungen erst später eingehen.

Auch für die Planung des langfristigen Kapitalbedarfs – etwa für größere Investitionen oder Akquisitionen – liefert FP&A wichtige Orientierung. Doch ob diese Vorhaben zu einem bestimmten Zeitpunkt auch liquiditätsseitig darstellbar sind, lässt sich ohne eine zahlungsstrombasierte Planung und eine konsolidierte Sicht über alle Banken nicht zuverlässig beurteilen.

Ergebnis- und Bilanzplanung bleiben damit notwendig, reichen allein aber nicht aus, um kurzfristige Liquiditätsrisiken zuverlässig zu steuern.

Auswahlkriterien für Finanzplanungssoftware im Mittelstand

Für die Wahl einer Finanzplanungssoftware ist weniger die Lizenzfrage entscheidend, sondern ob die Lösung die finanzielle Realität des Unternehmens korrekt abbilden kann – in Struktur, Zeithorizont und Liquiditätsrisiko.

1. Abbild der Unternehmens- und Finanzstruktur

Im ersten Schritt sollte geprüft werden, ob die Software die eigene Finanzarchitektur realistisch abbilden kann. Dazu gehören etwa:

  • Anzahl und Struktur der Gesellschaften (inklusive Minderheitsbeteiligungen oder Holdings)

  • Zahl der Bankkonten und Kreditlinien

  • vorhandene Cash-Pools oder interne Finanzierungen

Gerade bei Unternehmensgruppen mit mehreren Banken und Gesellschaften genügt eine rein „einfache" Plan-GuV oft nicht mehr; hier muss die Planung auch Verschuldung, Covenants und interne Finanzströme berücksichtigen.

In der Praxis bedeutet das: Wenn ein Unternehmen beispielsweise zehn Bankkonten bei drei verschiedenen Banken führt und Transaktionen täglich zwischen diesen Konten verschiebt, muss die Software in der Lage sein, diese Bewegungen konsolidiert darzustellen und Doppelzählungen zu vermeiden. Für viele Mittelständler wird dieser Punkt zum entscheidenden Kriterium, sobald die Kontenanzahl überschaubare Grenzen überschreitet.

2. Planungslogik und Zeithorizonte

Ein zweites Kriterium betrifft die Art der Planung. Viele Systeme sind stark auf die klassische Jahresbudgetierung ausgerichtet, während der Mittelstand zunehmend mit rollierenden Prognosen und unterschiedlichen Zeithorizonten arbeitet:

  • Ergebnis- und Bilanzplanung meist im Monats- oder Quartalsraster

  • Liquiditätsplanung eher in Wochen- oder Tagesrastern (bis 13 Wochen)

CFOs sollten daher prüfen, ob die Software beide Ebenen unterstützt: eine saubere, periodenorientierte Planung für GuV und Bilanz und die Möglichkeit, davon abgeleitet zahlungsstrombasierte Liquiditätsprognosen zu erstellen – oder ob hierfür bewusst ein ergänzendes Cash-Tool vorgesehen wird.

Besonders Cash-Prognosen auf Wochenbasis haben sich im Mittelstand als Standard etabliert, da sie die Lücke zwischen der strategischen Planung (Jahres- oder Quartalshorizont) und der operativen Tagessteuerung schließen. Für Unternehmen mit volatilen Zahlungsströmen ist diese mittelfristige Sicht oft wichtiger als eine detaillierte Mehrjahresplanung.

3. Umgang mit Liquidität, Finanzierung und Covenants

Nicht jede Finanzplanungssoftware geht über reine Ergebnis- und Bilanzplanung hinaus. Für viele mittelständische Unternehmen ist jedoch entscheidend, wie gut sich darin Liquiditätsentwicklung, Finanzierung und Bankauflagen abbilden lassen.

Wesentliche Fragen sind:

  • Lassen sich Kreditlinien, Tilgungspläne und Zinsbelastungen transparent planen?

  • Können Covenants (zum Beispiel Verschuldungsgrade, Zinsdeckungskennzahlen) in die Planung integriert und überwacht werden?

  • Wird sichtbar, zu welchen Zeitpunkten Finanzierungsbedarf entsteht – und wie sich alternative Szenarien (zum Beispiel Investitionsverschiebungen) auswirken?

Je stärker ein Unternehmen auf Fremdkapital und Banken angewiesen ist, desto wichtiger wird diese Dimension – und desto häufiger wird eine Kombination aus FP&A-System und spezialisierter Liquiditätsplanung sinnvoll.

4. Datenquellen und technische Anbindung

Für belastbare Planungen ist nicht nur das Modell wichtig, sondern auch die Herkunft der Daten. Eine Finanzplanungssoftware sollte in der Lage sein, relevante Zahlen direkt aus:

  • der Finanzbuchhaltung / dem ERP

  • gegebenenfalls vorgelagerten Systemen (zum Beispiel Vertrieb, Projekte, HR)

  • und – im Fall von Liquiditätstools – den Bankkonten

zu übernehmen. Ziel ist, Plan- und Prognosewerte regelmäßig mit den tatsächlichen Bewegungen abzugleichen, ohne auf manuelle Exporte und Excel-Zwischenstufen angewiesen zu sein.

Besonders im 13-Wochen-Horizont ist eine direkte Bankanbindung ein wesentlicher Faktor für die Qualität der Liquiditätsplanung – hier kommen Lösungen wie Agicap ins Spiel.

Für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen oder regulatorischen Vorgaben stellt sich zudem die Frage nach dem Bereitstellungsmodell: Cloud-Lösungen bieten automatische Updates und ortsunabhängigen Zugriff, während On-Premises-Installationen auf eigenen Servern volle Datenkontrolle ermöglichen. Einige moderne Systeme bieten Echtzeit-Updates auch im On-Premises-Betrieb, sodass mehrere Nutzer parallel auf aktuelle Planungsdaten zugreifen können, ohne dass die Daten das Unternehmen verlassen.

5. Steuerbarkeit durch das Finanzteam

Schließlich stellt sich die Frage, wie weit das Finanzteam selbst das System beherrschen soll. Für mittelständische Unternehmen mit überschaubaren Ressourcen im Finanzbereich ist es entscheidend, dass:

  • Planungsmodelle, Szenarien und Berichte fachlich im Haus angepasst werden können

  • die Oberfläche Denk- und Arbeitsweisen aus Finanzen und Controlling unterstützt (ohne IT-Spezialwissen)

Eine benutzerfreundliche Oberfläche, die einen umfassenden Überblick über alle relevanten Finanzgrößen bietet, ohne dass Anwender sich durch komplexe Menüstrukturen klicken müssen, wird im Alltag deutlich häufiger genutzt. Gerade wenn Planungszyklen enger werden und rollierende Prognosen zum Standard gehören, ist die fachliche Autonomie des Finanzteams ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Eine Finanzplanungssoftware, die nur mit externer Unterstützung gepflegt werden kann, wird im Alltag selten voll ausgeschöpft. Umgekehrt entfaltet eine Lösung ihren Nutzen dann besonders, wenn das Finanzteam sie als eigenes Steuerungsinstrument versteht – und bei Bedarf durch ein Cash-Tool wie Agicap ergänzt, das die Lücke zwischen Planung und täglicher Liquidität schließt.

Marktüberblick 2026: Die beste Finanzplanungssoftware für den deutschen Mittelstand

Im Folgenden ein kondensierter Überblick über typische Lösungen, wie sie im deutschsprachigen Mittelstand eingesetzt werden – getrennt nach FP&A- und Cash-/Treasury-Schwerpunkt. Die Auswahl ist nicht vollständig, bietet aber eine praxisnahe Orientierung.

Software

Typ / Schwerpunkt

Wichtigsten Funktionen

Vorteile im Kontext Finanzplanung

Typische Zielgruppe

Agicap

Cash- & Liquiditätsplanung, treasury-nah

Echtzeit-Transparenz über alle Banken und Gesellschaften, automatisierte Kategorisierung und Abstimmung, Zahlungsmanagement und Cash Pooling, 13-Wochen-Liquiditätsplanung , Szenarien

Klare Übersicht über kurz- und mittelfristige Liquidität, zentrale Steuerung von Cash, Zahlungen und Kreditlinien

Mid-Market-Unternehmen und Unternehmensgruppen mit mehreren Banken und Gesellschaften

Tidely

Liquiditätsplanung für KMU

Bankanbindung, konsolidierte Liquiditätsübersichten, einfache Prognosen und Szenarien

Schneller Einstieg in digitale Liquiditätsplanung, einfache Bedienung, gut geeignet als Excel-Ablösung im KMU-Bereich

Kleinere Unternehmen, Start-ups, kleinere Mittelständler

Abacum

FP&A-Plattform

Budgetierung, Prognose, Szenarien, Integration von ERP-, CRM- und HR-Daten

Zentrale FP&A-Basis mit guter Datenintegration, weniger manuelle Datensammlung, bessere Grundlage für rollierende Planungen

Wachstumsstarke Unternehmen und Mid-Market-Firmen

Planful

FP&A- / Performance-Management-Lösung

Rollierende Planung, Budgetierung, Konsolidierung, Reporting

Einheitliche Plattform für Planung und Reporting, geeignet für internationalere Strukturen

Mittelständische und größere Unternehmen, oft international

Workday Adaptive Planning

FP&A-Tool (v. a. im Workday-Umfeld)

Integrierte Finanz- und Personalplanung, Prognosen, Reporting, Anbindung an Workday HCM/Finance

Sinnvoll für Unternehmen mit Workday-Landschaft, verknüpft Finanz- und Personalplanung

Mittelgroße bis große Unternehmen

Anaplan

Plattform für vernetzte Unternehmensplanung

Bereichsübergreifende Planungsmodelle (Finance, Vertrieb, Supply Chain, HR), Szenarien, Treibermodelle

Sehr flexibel für komplexe, konzernweite Planungsmodelle, geeignet für globale Gruppen

Größere, international aufgestellte Gruppen

CCH Tagetik

EPM-/CPM-Lösung für Finance

Finanzplanung, Konzernkonsolidierung, Reporting, Unterstützung regulatorischer Anforderungen (z. B. IFRS, ESG)

Verknüpft Planung, Konsolidierung und regulatorisches Reporting, passend bei hohem Abschluss- und Compliance-Bedarf

Mid- und Large-Cap mit komplexen Reporting- und Compliance-Anforderungen

Jedox

Planung & Controlling

Integrierte Planung von GuV, Bilanz und Cashflow, Budgetierung, Prognose, Reporting, Excel-nahe Bedienung

Ideal zur Professionalisierung von Excel-Planung, flexible Modelle für Mittelstand, vertraute Arbeitsweise

Mittelstand und größere Unternehmen

Agicap

Agicap ist eine All-in-One-Cash-Management-Plattform für mittelständische Unternehmen und Unternehmensgruppen mit mehreren Banken und Gesellschaften. Die Lösung bietet eine konsolidierte Echtzeit-Sicht auf alle Bankkonten, inklusive Multi-Bank-, Multi-Entity- und Multi-Währungsfähigkeit.

Bankumsätze und offene Posten aus Buchhaltungs- und ERP-Systemen (z. B. DATEV, SAP) werden automatisiert eingelesen, abgestimmt und kategorisiert. Darauf aufbauend erstellt Agicap zahlungsstrombasierte Liquiditätsprognosen – von der kurzfristigen 3-Wochen-Sicht bis zum standardisierten 13-Wochen-Prognose – sowie Szenarien, etwa zu Zahlungsverhalten, Investitionen oder Kreditnutzung.

Ergänzend umfasst Agicap Funktionen für Zahlungsmanagement und Cash Pooling sowie individuell konfigurierbare Dashboards und Berichte, die sich auf Knopfdruck exportieren lassen. Für CFOs und Finanzleiter im Mittelstand reduziert die Plattform den Excel-Aufwand in der Liquiditätsplanung deutlich und schafft eine verlässliche Grundlage für die tägliche Steuerung von Cash und Finanzierung.

Agicap's visual about 13 weeks forecast

Tidely

Tidely adressiert vor allem kleinere Unternehmen, Start-ups und kleinere Mittelständler, die ihre Liquiditätsplanung strukturieren wollen. Banken werden angebunden, Kontostände konsolidiert dargestellt und einfache Prognosen sowie Szenarien ermöglicht.

Die Stärke von Tidely liegt in der schnellen Einführung und der übersichtlichen Darstellung von Liquidität, ohne den Anspruch eines umfassenden Treasury-Systems. Für Unternehmen am unteren Ende des Mid-Markets kann Tidely ein pragmatischer Einstieg in die digitale Liquiditätsplanung sein – bei wachsender Komplexität stoßen solche Lösungen jedoch häufig an Grenzen, etwa bei Multi-Entity-Strukturen oder anspruchsvolleren Treasury-Prozessen.

Abacum

Abacum ist eine FP&A-Plattform, die sich an wachstumsstarke Unternehmen und Mid-Market-Firmen richtet. Der Fokus liegt auf Budgetierung, Prognose und Szenarioplanung auf GuV- und Kostenebene, kombiniert mit einer breiten Datenintegration aus ERP-, CRM- und HR-Systemen.

Typischer Einsatzfall: Unternehmen, die aus einer Excel-zentrierten Planung herausgewachsen sind und eine zentrale Plattform für Finanzplanung und Analyse benötigen, ohne direkt in eine sehr große EPM-Suite zu investieren. In Kombination mit einem Cash- und Liquiditätstool wie Agicap können CFOs so sowohl Ergebnis- und Bilanzplanung als auch operative Liquidität professionell abbilden.

Planful

Planful (früher Host Analytics) ist eine FP&A- bzw. Performance-Management-Lösung, die rollierende Planung, Budgetierung, Konsolidierung und Reporting in einer Umgebung zusammenführt.

Sie wird häufig von mittelständischen und größeren, teils international aufgestellten Unternehmen eingesetzt, die eine integrierte Plan-GuV und Plan-Bilanz, Mehrjahresplanung und Management-Reporting benötigen. Cashflows werden dabei in der Regel indirekt aus den Plandaten abgeleitet. Für Mid-Market-Unternehmen kann Planful eine zentrale FP&A-Basis sein, die durch ein spezialisiertes Liquiditätstool ergänzt wird, wenn kurzfristige Cash-Steuerung an Bedeutung gewinnt.

Workday Adaptive Planning

Workday Adaptive Planning ist ein FP&A-Werkzeug, das oft im Zusammenspiel mit der Workday-Plattform eingesetzt wird. Es unterstützt integrierte Planung, Prognosen und Reporting und richtet sich vor allem an mittelgroße bis große Unternehmen, die bereits Workday nutzen oder eine enge Verzahnung von Finanz- und Personalplanung anstreben.

Für klassische Mid-Market-Unternehmen ohne Workday-Umfeld ist Adaptive Planning eher dann relevant, wenn eine breitere Transformation der Systemlandschaft geplant ist; für die reine Ergänzung einer bestehenden ERP- und Fibu-Landschaft gibt es häufig näherliegende Alternativen.

Anaplan

Anaplan ist eine Plattform für vernetzte Planung und adressiert vor allem größere, international aufgestellte Gruppen. Sie erlaubt die Modellierung komplexer, bereichsübergreifender Szenarien – etwa über Finance, Vertrieb, Supply Chain und HR hinweg.

Im Finanzbereich wird Anaplan für integrierte Ergebnisplanung, Szenarien und globale Steuerungsmodelle eingesetzt. Für typische Mid-Market-Unternehmen ist der Ansatz oft zu umfangreich; interessant wird Anaplan eher für wachstumsstarke Gruppen, die eine zentrale Plattform für konzernweite Planung suchen und bereit sind, entsprechend in Modellierung und Governance zu investieren.

CCH Tagetik

CCH Tagetik von Wolters Kluwer ist eine EPM-/CPM-Lösung für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Finanzplanung, Konsolidierung und Reporting. Neben integrierter Planung von GuV, Bilanz und Cashflow unterstützt Tagetik Konzernabschlüsse und umfangreiche regulatorische Anforderungen, zum Beispiel nach IFRS oder im ESG-Kontext.

Für größere mittelständische Gruppen oder Upper-Mid-Market-Unternehmen, in denen Konsolidierung und Abschlussprozesse eng mit der Planung verzahnt sind, kann Tagetik eine zentrale Plattform sein. Die operative Liquiditätssteuerung im Sinne tagesaktueller Cash-Planung bleibt in solchen Umgebungen oft Aufgabe eines ergänzenden Systems wie Agicap.

Jedox

Jedox ist im deutschsprachigen Mittelstand eine etablierte Lösung für Planung und Controlling. Sie kombiniert integrierte Planung von GuV, Bilanz und Cashflow mit Budgetierung, Prognose und Reporting und bietet eine Excel-nahe Arbeitsweise über ein Add-in.

Viele Unternehmen nutzen Jedox, um ihre bisherige Excel-Planung auf eine robuste Plattform zu heben, ohne komplett auf vertraute Tabellenlogik zu verzichten. Für CFOs im Mid-Market ist Jedox häufig die zentrale FP&A- und Controlling-Basis, während die kurzfristige Liquiditätsplanung und Banksteuerung ergänzend über ein spezialisiertes Liquiditätstool wie Agicap erfolgt.

Wie CFOs im Mittelstand FP&A und Cash-Planung kombinieren

In vielen mittelständischen Unternehmen ist die Lage ähnlich: Buchhaltung und Reporting laufen sauber über ERP/Fibu, erste Controlling-Strukturen sind vorhanden – aber:

  • Plan-GuV und Budgets hängen stark an Excel

  • Liquidität wird nur grob auf Kontoebene beobachtet, ohne klaren 13-Wochen-Blick

Für eine belastbare Steuerung braucht es eine klare Aufgabenteilung der Systeme:

  1. ERP/Fibu als Quelle für Ist-Daten (Buchungen, Salden, offene Posten)

  2. FP&A-/Controlling-Tool für integrierte Ergebnis- und Bilanzplanung (Budget, Prognose, Szenarien)

  3. Cash- und Liquiditätsplanungstool (z. B. Agicap) für tagesnahe Zahlungsströme und standardisierte 13-Wochen-Liquiditätsplanung über alle Bankkonten und Gesellschaften

Die Mindestanforderung im Mittelstand ist eine professionelle Liquiditätsplanung, sobald mehrere Gesellschaften und Banken im Spiel sind, wesentliche Kreditlinien oder Covenants bestehen oder Umsätze und Zahlungsziele deutlich schwanken.

Dann reicht eine gute Plan-GuV allein nicht mehr aus. Erst die Kombination aus FP&A-Planung (langfristig, periodenorientiert) und Cash-Planung (kurz- bis mittelfristig, zahlungsstrombasiert) ermöglicht es, Ergebnisziele und tägliche Zahlungsfähigkeit gleichzeitig im Griff zu behalten. Welche Lösung dabei als beste Finanzplanungssoftware in Frage kommt, hängt stark von den individuellen Anforderungen, der Unternehmensgröße und den internen Prozessen ab.

Wie Agicap FP&A-Planung und Echtzeit-Cash-Management verbindet

Viele mittelständische Finanzbereiche verfügen bereits über solide Buchhaltungs-, Reporting- und Planungsstrukturen. Die größte Lücke entsteht meist bei der tagesaktuellen Liquiditätssteuerung über mehrere Banken und Gesellschaften. Genau hier setzt Agicap an – als Ergänzung zu ERP, Buchhaltung und Finanzplanung.

Rolle von Agicap in der Systemlandschaft

Agicap ersetzt kein ERP oder FP&A-System, sondern ergänzt diese als Cash- und Liquiditätsplattform. Die Lösung:

  • bindet ERP- und Buchhaltungssysteme (z. B. SAP, DATEV, myfactory) sowie alle relevanten Bankkonten an

  • liest Zahlungsströme automatisiert ein, stimmt sie ab und kategorisiert sie

  • stellt eine konsolidierte Cashposition pro Bankkonto, Gesellschaft und auf Gruppenebene bereit

Damit entsteht eine zentrale, verlässliche Datenbasis für alle liquiditätsrelevanten Entscheidungen. Die direkte Anbindung an über 3.000 Banken in Europa ermöglicht es, aktuelle Finanzdaten in Echtzeit zu erfassen – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen mit komplexen Bankenstrukturen. Für den Kunden bedeutet das: keine manuellen Exporte mehr, keine Excel-Konsolidierung über mehrere Gesellschaften, sondern ein umfassender Überblick auf Knopfdruck.

Von der strategischen Planung zur operativen Steuerung

Die in FP&A- oder Controlling-Systemen erarbeiteten Pläne (Umsätze, Kosten, Investitionen) liefern den strategischen Rahmen. Agicap ergänzt diese Perspektive um:

  • eine kurzfristige Cash-Planung (3–15 Tage) mit wöchentlicher Granularität, basierend auf realen und geplanten Zahlungsströmen (Bankbewegungen, Rechnungen, offene Debitoren/Kreditoren und bereits bekannte zukünftige Verpflichtungen)

  • einen standardisierten 13-Wochen-Liquiditätsplanung mit direkter, zahlungsstrombasierter Methodik

  • Szenarien, zum Beispiel zu verschobenen Kundenzahlungen, vorgezogenen oder späteren Investitionen oder geänderten Zahlungszielen gegenüber Lieferanten

So lassen sich zentrale CFO-Fragen konkret beantworten: Zu welchem Zeitpunkt sind Investitionen liquiditätsseitig tragbar? Wie wirken sich geänderte Zahlungsziele auf den Cash-Bestand aus? Wann ist der Einsatz oder Abbau von Kreditlinien sinnvoll?

Mehrwert für CFOs und Finanzleiter

Für Finanzverantwortliche im Mittelstand bedeutet der Einsatz von Agicap:

  • deutlich weniger Excel in der Liquiditätsplanung und -konsolidierung

  • einen klaren, tagesaktuellen Überblick über Cash-Risiken und Spielräume – bis mindestens 13 Wochen im Voraus

  • eine umfassende Übersicht über alle Bankkonten, Gesellschaften und Währungen in einer zentralen Plattform

  • eine bessere Grundlage für Bankengespräche und Investitionsentscheidungen, da Plan-GuV/Bilanz mit realen Cash-Profilen verknüpft werden

  • Entlastung des Teams durch automatisierte Datenflüsse und wiederverwendbare Szenarien

Die Integration aktueller Finanzdaten aus ERP, Buchhaltung und Banken schafft die Basis für fundierte Entscheidungen im Tagesgeschäft. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zur strategischen Finanzplanung erhalten, sodass kurzfristige Liquiditätssteuerung und langfristige Finanzplanung nahtlos ineinandergreifen.

Praxisbeispiel: Hennecke Group

Die Hennecke Group (ca. 160 Mio. € Umsatz, 10+ Gesellschaften, 20 Bankkonten, LBO-Finanzierung) stand vor der Aufgabe, ihr Treasury-Reporting gegenüber dem Fonds zu professionalisieren, Covenants zu überwachen und „schlafende" Liquidität zu reduzieren. Bisher erfolgte die Planung über mehrere ERP-Systeme und Excel, mit wöchentlicher, statischer Sicht.

Mit Agicap wurden Bankkonten und vier Buchhaltungssysteme (u. a. SAP R/3, B1, Navision) angebunden, Zahlungsströme automatisiert konsolidiert und eine tägliche, 13-Wochen-Liquiditätsplanung aufgebaut. Das Finanzteam konnte so rund 1.200 Stunden pro Jahr an manueller Treasury-Arbeit einsparen, die Covenants laufend überwachen und die Sicherheitsmargen für Liquidität senken – bei gleichzeitiger Verbesserung der Prognosequalität.

Besonders wichtig für Hennecke: Die Implementierung lief als Projekt „von der Finance für die Finance", ohne nennenswerte IT-Ressourcen binden zu müssen.

Fazit: Wie mittelständische Unternehmen Finanzplanungssoftware sinnvoll einsetzen

Für mittelständische Unternehmen geht es bei Finanzplanungssoftware nicht um ein weiteres Tool, sondern um eine saubere Aufgabenverteilung in der Finanzarchitektur:

  • ERP/Buchhaltung liefern verlässliche Ist-Daten (Buchungen, Salden, offene Posten)

  • FP&A- bzw. Controlling-Lösungen bilden integrierte Ergebnis- und Bilanzplanung, Budgetierung und Szenarien ab

  • Cash- und Liquiditätsplanungstools wie Agicap schließen die Lücke zur operativen Liquidität: tagesnahe Zahlungsströme, 13-Wochen-Planung, Steuerung von Zahlungen und Kreditlinien

Spätestens wenn mehrere Gesellschaften und Banken, relevante Kreditlinien oder Covenants sowie volatile Umsätze und Zahlungsziele im Spiel sind, reicht eine gute Plan-GuV allein nicht mehr aus. Erst die Kombination aus langfristiger, periodenorientierter FP&A-Planung und kurz- bis mittelfristiger, zahlungsstrombasierter Cash-Planung ermöglicht es, Ergebnisziele und tägliche Zahlungsfähigkeit gleichzeitig im Griff zu behalten.

Für viele Mittelständler ist der pragmatischste Weg daher:

  • eine FP&A-/Controlling-Lösung für integrierte GuV- und Bilanzplanung

  • ergänzt um eine spezialisierte Cash- und Liquiditätsplattform wie Agicap, die Bankkonten, Zahlungsströme und 13-Wochen-Prognosen zentral steuert

Wer seine aktuelle Finanzplanungssituation nüchtern bewertet (Excel-Anteil, Transparenz über Liquidität, Datenflüsse aus ERP und Banken), kann auf dieser Basis entscheiden, ob zunächst die FP&A-Schicht, die Liquiditätsschicht oder – häufig – beide gemeinsam professionalisiert werden sollten. Die moderne Finanzplanungssoftware ist dann kein Selbstzweck, sondern das zentrale Element für eine belastbare Steuerung – von der strategischen Planung über die Abbildung des langfristigen Kapitalbedarfs bis hin zur operativen Liquiditätssicherung.

Entscheidend ist: Die moderne Finanzplanungssoftware bildet das zentrale Element für die Steuerung sowohl des langfristigen Kapitalbedarfs als auch der kurzfristigen Liquidität – und schafft damit die Grundlage für finanzielle Handlungsfähigkeit in volatilen Märkten.

Wenn Sie sehen möchten, wie Agicap Ihre bestehende Finanzarchitektur aus ERP, Buchhaltung und Planungssystemen sinnvoll ergänzen kann, vereinbaren Sie gerne eine unverbindliche Demo mit unserem Team.

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FAQ zur Finanzplanungssoftware

Welche Finanzplanungssoftware ist die beste?

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Eine pauschale „beste" Lösung gibt es nicht. Für den Mittelstand bewährt sich meist eine Kombination aus:

  • Check Icon

    ERP/Buchhaltung als Ist-Datenbasis

  • Check Icon

    ggf. einer FP&A- oder Controlling-Lösung für integrierte Ergebnis-/Bilanzplanung

  • Check Icon

    und einer spezialisierten Cash- und Liquiditätsplanungslösung wie Agicap für die operative Steuerung

Entscheidend sind Unternehmensstruktur, Planungsanforderungen und Liquiditätsrisiko.

Welche Finanzplanungssoftware wird am häufigsten verwendet?

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In vielen Unternehmen dominiert nach wie vor Excel – oft in Kombination mit ERP-Auswertungen. Mit steigendem Reifegrad setzen mittelständische Firmen zusätzlich auf FP&A-/Controlling-Tools (z. B. Jedox, Planful, Anaplan, CCH Tagetik) und ergänzen diese um spezialisierte Liquiditätsplanungstools wie Agicap oder Tidely.

Was ist der Unterschied zwischen Finanzplanungs- und Finanzanalyse-Software?

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Finanzanalyse-Software wertet primär historische Daten aus (Bilanz, GuV, Cashflow) und liefert Kennzahlen, Trends und Ratings. Finanzplanungssoftware richtet den Blick nach vorn: Sie unterstützt Budgets, Prognosen, Plan-GuV/-Bilanz, Cash- und Finanzierungsszenarien.

Was ist eine gute Finanzplanungssoftware für den Mittelstand?

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Eine passende Lösung für den Mittelstand sollte:

  • Check Icon

    integrierte Planung von GuV, Bilanz und idealerweise Cashflow ermöglichen (oder dies über eine Kombination von Tools abbilden)

  • Check Icon

    saubere Integrationen in ERP/Fibu und Banken bieten

  • Check Icon

    die Komplexität der eigenen Struktur (Gesellschaften, Währungen, Banken) abbilden

  • Check Icon

    und vom Finanzteam fachlich eigenständig betrieben werden können

Für viele Mid-Market-Unternehmen ist eine Kombination aus FP&A-Lösung und spezialisierter Cash- und Liquiditätsplanung – z. B. mit Agicap – der pragmatischste Weg, um sowohl strategische als auch operative Finanzplanung professionell aufzusetzen.

Wie erstelle ich einen privaten Finanzplan?

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Ein privater Finanzplan verschafft einen Überblick über Einnahmen, Ausgaben, Rücklagen und persönliche Sparziele – typischerweise mit Hilfe von Excel oder privaten Finanz-Apps. Im Unterschied zur betrieblichen Finanzplanung liegt der Fokus auf Haushaltsbuchführung, Risikoabsicherung und langfristigem Vermögensaufbau, nicht auf GuV, Bilanz oder Liquiditätssteuerung über mehrere Gesellschaften. Für Unternehmen gelten andere Anforderungen: Hier sind integrierte Planungsmodelle, Bankanbindungen und zahlungsstrombasierte Liquiditätsprognosen notwendig, wie sie spezialisierte Finanzplanungssoftware für den Mittelstand bereitstellt.

 


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