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So vermeiden Sie Negativzinsen auf dem Geschäftskonto

Aufgrund der sinkenden Zinseinnahmen verlangen immer mehr Banken Negativzinsen – oft auch als Verwahrentgelt bezeichnet – von ihren Geschäftskunden. Im Geschäftskundenbereich sind es bereits über 500 Banken, die hohe Kundeneinlagen mit Strafzinsen belegen. Dabei übersteigen die Einlagen von Firmengeldern einen etwaigen Freibetrag oft um ein Vielfaches. Das ist insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie ärgerlich, in der Unternehmen große Investitionen aufschieben und Rücklagen vorübergehend parken müssen. Doch Sie können Negativzinsen vermeiden.

Inhalt:

Negativzinsen vermeiden und das Unternehmen vor Strafe bewahren

„Während die Zinssätze in vielen EU-Ländern auf ein Allzeittief gefallen sind, steigt bei vielen Unternehmen die Liquidität und die Europäer sparen mehr denn je. Dabei sind sowohl Privat- als auch Geschäftskunden je nach Land mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen konfrontiert“, sagt Dr. Verena Thaler, Vice President of Strategy and Business Development bei WeltSparen.

„Nur wenige Anleger haben Zugang zu wettbewerbsfähigen Zinssätzen am eigenen Markt, während andere – insbesondere Geschäftskunden – kaum Ertrag erzielen oder mit Negativzinsen bestraft werden“, so Dr. Thaler.

Perspektivisch sieht es nicht danach aus, als ob die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bald wieder erhöhen wird. Doch es gibt eine einfache Möglichkeit, dauerhaft positive Zinsen für Firmengeld zu bekommen, ohne großen Aufwand zu betreiben oder die Bank wechseln zu müssen.

Tagesgeld bringt Flexibilität für Geschäftskunden

Die Plattform für Geldanlage WeltSparen bietet Geschäftsführern und Inhabern die Möglichkeit, überschüssige Liquidität der eigenen Firma mit Tagesgeld attraktiv zu verzinsen. Das Münchener Bankhaus August Lenz bietet Tagesgeld-Zinsen in Höhe von 0,03 % p.a. für Einlagen bis zu 5.000.000 Euro. Zum Angebot.

Der Vorteil von Tagesgeld besteht darin, dass es binnen weniger Bankarbeitstage verfügbar ist und Unternehmern Flexibilität bei der Gestaltung der Finanzen verschafft. Dafür ist die Verzinsung variabel: Banken können sich jeder Zeit dafür entscheiden, den Zins anzuheben oder abzusenken. In jedem Fall sind die Zinsen auf Tagesgeld aber höher als die Strafzinsen auf dem Girokonto.

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Mit Festgeld umgehen Sie den Negativzins langfristig

Wenn Sie die Firmeneinlagen etwas länger parken können, lassen sich die Zinsen sogar noch erhöhen. Die BGFI Bank aus Frankreich zahlt 0,45 % Zinsen p.a. für 6-monatiges Firmenfestgeld. Ein längerfristiges Angebot bietet die Bank GPB International aus Luxemburg mit einem Zins von 2,5 % p.a. für 3-jähriges Firmenfestgeld.

Festgeld hat immer eine feste Laufzeit und einen für diese Laufzeit feststehenden Zins. Das hat den Vorteil, dass Unternehmer langfristig planen können. Vor dem Ablauf der Laufzeit ist das angelegte Geld in der Regel nicht verfügbar. Bei WeltSparen gibt es aber Ausnahmen, die auch dies ermöglichen. Allerdings müssen die Festgeld-Anleger dann auf die Zinsen teilweise oder unter Umständen auch ganz verzichten. Hier bietet die Younited Credit aus Frankreich ein 3-jähriges Festgeld, dass jederzeit mit einer Frist von 45 Tagen gekündigt werden kann. Zu den Angeboten.

Die Einlagensicherung für Firmengeld gilt europaweit Für alle Guthaben auf Konten gilt: Einlagen sind in der Regel bis zu einem Betrag von 100.000 EUR inklusive Zinserträge je Kunde und je Bank gesetzlich durch die europaweit harmonisierte Einlagensicherung abgesichert. Es gibt für Unternehmer also keinen Grund, einen Negativzins in Kauf zu nehmen.

Rechenbeispiel: Mittelständler können Negativzinsen vermeiden

Ein Unternehmer aus der mittelständischen Industrie muss einen kurzfristigen Liquiditäts-Überschuss in Höhe von 1.000.000 EUR auf dem Girokonto parken. Um Negativzinsen von -0,5 % p.a. auf dem Geschäftskonto zu vermeiden, registriert der Geschäftsführer das Unternehmen kostenlos bei WeltSparen. Da die Dauer für die Geldanlage etwa 3 bis 6 Monate betragen soll, entscheidet sich der Unternehmer zunächst für ein unbefristetes Tagesgeld mit einer Verzinsung von 0,03 % p.a.

Auf ein Jahr hochgerechnet würde der Unternehmer also bei einer Zinsspanne von 0,53 % einen Betrag von 5.300 Euro sparen, anstatt 5.000 Euro in Form von Negativzinsen an die Geschäftsbank zu verlieren. Bei einer Anlagedauer von 6 Monaten reduziert sich der Betrag um die Hälfte, doch wenn man von einem saisonal bedingten freien Cash-Flow ausgeht, können Unternehmer mit Tagesgeld und Festgeld von WeltSparen langfristig Zinseinnahmen generieren, die es sonst nicht geben würde.

Entwicklung der Zinsen für Geschäftskunden-Einlagen

Viele Unternehmer sind sich dieser Möglichkeit nicht bewusst, denn die Zinsen sinken bereits seit vielen Jahren. Der Zinsradar zeigt die Entwicklung der Einlagenzinssätze für Geschäftskunden in Europa. Der durchschnittliche Zinssatz für Unternehmen in der Eurozone sinkt im Juli auf einen neuen Tiefststand von -0,31 Prozent p.a.und in Deutschland bei -0,49. Acht Länder der Eurozone und zwei Märkte außerhalb des Euroraums verlangen im Durchschnitt Negativzinsen auf Unternehmenseinlagen. Deutschlands, Dänemarks und Irlands Unternehmen sind mit fast einem halben Prozent im Minus am stärksten betroffen.

Unternehmerisch denken und Negativzinsen vermeiden

Doch es wird immer Banken geben, die auf die Einlagen von Geschäftkunden angewiesen und bereit sind, dafür Zinsen zu zahlen. Unternehmen können auf der Plattform WeltSparen auf einen Blick die besten Angebote von Tagesgeld und Festgeld vergleichen und das passende auswählen.

Dabei ist es auch möglich, mehrere Festgeldkonten mit unterschiedlichen Laufzeiten zu eröffnen, Negativzinsen zu vermeiden und somit die Umsatzrentabilität nachhaltig zu steigern. Die einzige Anforderung ist eine kostenlose Registrierung: Jetzt registrieren.

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