Fixkosten und Investitionen fördern lassen mit der Überbrückungshilfe III: Alle Infos zum Hilfsprogramm und zur erfolgreichen Antragstellung


Die Corona-Krise hat uns alle immer noch fest im Griff. Auch wenn die Impfung bereits begonnen hat, ist eine Aufhebung der Beschränkungen vorerst nicht in Sicht. Das trifft insbesondere die Wirtschaft hart. Viele Unternehmen haben mit sehr starken Umsatzrückgängen von bis zu 100 % zu kämpfen. Nach der Überbrückungshilfe II legt die Regierung daher nun ihr Hilfsprogramm neu auf. Einige Änderungen machen das Programm selbst für Unternehmen mit höheren Umsätzen attraktiv. Außerdem können nun auch Investitionen in die digitale Transformation gefördert werden. Das schließt ebenfalls die anteilige Kostenübernahme von Liquiditätsplanungs-Tools wie Agicap ein.
Wie Sie die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen können, welche Voraussetzungen Ihr Unternehmen erfüllen muss und was Sie bei der Antragstellung beachten müssen, erklären wir in diesem Artikel.
Überbrückungshilfe für die Finanzierung von Investitionen in die digitale Transformation nutzen
Eine große Neuerung der Überbrückungshilfe III ist, dass zu den erstattungsfähigen Fixkosten nur auch Investitionen in Digitalisierung-Maßnahmen gezählt werden. Dazu gehört zum Beispiel die Erstellung eines Webshops, das Upgrade für das ERP oder die Modernisierung der digitalen Infrastruktur des Unternehmens - zum Beispiel die Anschaffung von Agicap, dem Tool für Liquiditätsplanung, können Sie so anteilig erstatten lassen. Wenn es finanziell bei vielen Unternehmen eng ist, lohnt es sich, den Investitionszuschuss in vielen Fällen mitzunehmen. Schließlich stehen Investitionen in neue Software wie Agicap und die eigene digitale Infrastruktur bei den meisten Unternehmen in naher Zukunft sowieso an.
Gleichzeitig schöpfen die meisten Unternehmen den maximalen Förderbetrag der Überbrückungshilfe III mit den regulären Fixkosten nicht aus. Die Erstattung von Investitionskosten kommt also zur Fixkostenerstattung hinzu. Beachten Sie aber, dass es sich um eine anteilige Erstattung handelt, sodass sie min. 10 % der Investitionskosten selbst tragen müssen.
Überbrückungshilfe III: Das Hilfsprogramm im Überblick
Die Überbrückungshilfe III ist das jüngste Instrument der deutschen Regierung, um die Auswirkungen der Pandemie und des Lockdowns auf Unternehmen abzufedern. Gefördert wird die Differenz des Umsatzes. Die Überbrückungshilfe III ist der Nachfolger der Überbrückungshilfe II. Das Programm wurde allerdings an vielen Stellen überarbeitet und erweitert. Die wichtigsten Änderungen der Überbrückungshilfe III sind:
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Fixkostenzuschüsse werden für Umsatzeinbußen zwischen November 2020 und Juni 2021 in Höhe von mindestens 30 % gewährt
