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Ärgerliche Amazon FBA-Kosten: So können Sie Fehler vermeiden!

Seller, die bei Amazon verkaufen, wissen um die Relevanz von Amazon FBA. Doch welche Kosten zieht das Programm nach sich? Klar, da sind die Gebühren für den Service, aber wie sieht es mit ärgerlichen, versteckten Amazon FBA-Kosten aus? Solche Kosten, die man vielleicht am Anfang gar nicht auf dem Schirm hat.

In diesem Artikel :

Unnötige Amazon FBA-Kosten aus FBA-Fehlern

Amazon FBA-Kosten gehören zu Kosten, die man schnell übersieht. Schließlich sehen wir auf den ersten Blick nur eine Arbeitserleichterung. Keine übervollen Garagen mehr, da Amazon nun die Logistik übernimmt. Keinen Stress mehr, stetig erreichbar sein zu müssen, um den Kundenservice metriken-konform anzubieten. Und kein lästiges Retourenmanagement.

Aber da gibt es auch die Kehrseite der Medaille: Unentdeckte FBA-Fehler kosten Sie bares Geld! Denn natürlich kann es bei solch komplexen Vorgängen wie denen in Amazons Logistikzentren auch zu Fehlern kommen.

Wie kommt es zu versteckten Amazon FBA-Kosten durch FBA-Fehler?

Für den Laien herrscht in Amazons Logistikzentren das pure Chaos. Artikel der gleichen ASIN lagern teils hier, teils da. Kilometerlange Transportbänder schicken Pakete von A nach B und von B nach Z. Hinzu kommen in manchen modernen Lagern auch noch Roboter, die die Lagerfläche eingenommen haben und Regale durch die Gegend chauffieren.

Und das alles ist nur der Teil für den Versand an die Kund:innen. Dazu kommen noch die Abteilungen, die die Anlieferungen der Seller annehmen und solche, die Retouren abarbeiten. Natürlich steckt da ein ausgetüfteltes System hinter, das der Online-Riese in den letzten zwei Jahrzehnten weitestgehend perfektioniert hat.

Aber eben nur weitestgehend. Fehler macht auch Amazon, diese lassen FBA-Kosten ansteigen – allerdings nicht unbedingt sichtbar.

Welche Arten von FBA-Fehlern gibt es?

In einem solch großen Logistikzentrum kann es an verschiedenen Stellen zu Fehlern kommen. Von der Anlieferung über die Verbuchung bis hin zum Retourenmanagement. Hier ist eine Auswahl:

  • Bestellung: Kund:innen erhalten auf Grund einer Retoure eine Erstattung, die Rücksendung erreicht aber das Logistikzentrum nicht.
  • Im Lager verlorene Retoure: Die Retoure wurde im Logistikzentrum angenommen, aber Ihrem Bestand nicht gutgeschrieben.
  • Bestand: Ihre Waren wurde im Lager verlegt und fehlen nun in Ihrem Bestand.
  • Beschädigt/Zerstört: Ihre Waren wurden im Logistikzentrum beschädigt oder gar zerstört.
  • FBA-Gebühren: Ihnen wurden falsch berechnete Gebühren in Rechnung gestellt.

Wenn Sie Amazon FBA nutzen, sollten Kosten für eventuelle Fehler unbedingt sichtbar gemacht werden, denn bleiben sie unentdeckt, verlieren Sie Geld – im Durchschnitt fast 6.500€ jedes Jahr!

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Wie können FBA-Fehler aufgedeckt werden?

Natürlich haben Seller, die den Fulfillment-Service des Online-Giganten nutzen, einen Anspruch auf die Erstattung eines entstandenen Schadens. Verkäufer:innen müssen den Fehler dafür melden und Amazon wird den Erstattungsanspruch überprüfen.

Dazu müssen täglich bis zu 12 Berichte miteinander abgeglichen werden, um Warenbewegungen nachzuvollziehen. Entdecken Sie darin Unstimmigkeiten, gelten diese als Fehler und können erstattet werden.

Die gefundenen Daten müssten anschließend ins Seller Central kopiert und an Amazon übermittelt werden. Sobald Amazon den Fall geprüft hat, erfolgt entweder die Erstattung des Geldes oder eine Ablehnung der Entschädigung. Sofern der Marktplatz-Verkäufer nicht anhand der FBA-Berichte belegen kann, dass es sich um einen begründeten Antrag handelt, ist der Fall damit abgeschlossen.

Das Problem: Die Auswertung von bis zu 12 FBA-Berichten ist zeitaufwendig und kompliziert. Immer wieder kommt es dabei zu Ungenauigkeiten in der Analyse, sodass nur ein Teil der FBA-Fehler tatsächlich entdeckt werden.

Geht das nicht auch einfacher?

Dieser Prozess, die Kosten für Amazon FBA-Fehler in Schach zu halten, ist tatsächlich sehr aufwendig und kaum wirtschaftlich abdeckbar. Erst recht dann nicht, wenn Sie nicht nur zwei SKUs verwalten und vier Sales in der Woche erzielen.

Doch zum Glück gibt es im modernen Zeitalter smarte Algorithmen, die uns solch lästige Arbeit abnehmen und dabei meist auch noch effizienter arbeiten. So auch das Tool SellerLogic Lost & Found. Die Software läuft im Hintergrund, während Sie anderen Business-Aufgaben nachgehen können. Sobald ein Fehler gefunden wird, werden Sie darüber informiert und können einfach mittels Copy and Paste Ihren Rückerstattungsantrag an Amazon übermitteln.

SellerLogic stellt Ihnen dabei alle relevanten Falldaten inklusive der Fall-ID und -beschreibung automatisiert zur Verfügung. Sie müssen sich lediglich darum kümmern, diese Daten ins SellerCentral zu übertragen (dieser Schritt darf aufgrund der Amazon-Richtlinien nicht automatisiert erfolgen).

Sollte es zu einer Erstattung kommen, schließt Lost & Found den Fall automatisiert. Bei einer Ablehnung hingegen überprüft ein SellerLogic-Mitarbeiter manuell die Richtigkeit der Entscheidung und schließt den Fall kostenfrei, sollte Amazon berechtigt handeln. Steht dem Händler oder der Händlerin hingegen eine Erstattung zu, stellt SellerLogic die komplette Kommunikation an Amazon zur Verfügung und unterstützt die Verkäufer:innen dabei, ihr Geld zurück zu bekommen.

Fazit

Nutzen Sie Amazon FBA, sollten alle Kosten in Ihrer Kalkulation auftauchen – auch solche, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Dazu gehören auch die FBA-Fehler. Wenn Sie diese nicht in Betracht ziehen, verlieren Sie Ihr Geld.

Diese Fehler zu finden ist also immens wichtig, doch die manuelle Fehlersuche ist nicht nur enorm zeitaufwendig, sondern leidet zusätzlich unter dem Faktor Mensch. Intelligente Algorithmen können Ihnen diese Arbeit abnehmen und arbeiten häufig effizienter. Überlassen Sie die FBA-Fehler also lieber gleich Lost & Found und bekommen Sie Ihr Geld schnell und unkompliziert wieder.

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